27. Harz MTBO

Am vergangenen Wochenende ging im kleinen Gernrode am Fuße des Harzes der nunmehr 27. Harz MTBO für Zweierteams über die Bühne. Zum Wetter ist nur zu sagen traditionell phänomenal. Keine Ahnung wie die Jungs das immer machen?

 

 
Wie immer ging es ab 9 Uhr bei bereits erträglichen Temperaturen auf zur Punktehascherei. Das Team um Gören Wendler, Falk Schulze-Motel und Kai Quant hatte sich wieder alle Mühe gemacht, die Posten im Harz und Harzvorland so zu verteilen das es für alle Teilnehmer wiedermal eine echte Herausforderung war die für sie optimalste Route zu finden.
 
Die Schwierigkeit wird seit glaube ich nun drei Jahren noch durch einen "Wanderposten" erhöht, welcher nun auch noch ein genaues Timing von Nöten macht um sich diese Extrapunkte an Land zu ziehen. Dieses war wohl vor allem für die absoluten Spitzenteams, welche um den Sieg mitreden wollten, ein echter Test. Denn wenn man es drauf hat fast die ganze Karte abzuräumen, dann passte die Zeit und der Ort an dem Falk auf Wanderung ging nur schwer ins Konzept. Aber diese Dinge bringen gewollte Spannung ins Geschehen, denn die "alten Hasen" kennen die Karte ja mittlerweile fast auswendig.
 
Das Siegerteam M.Huster und I.Ries (Hase und Igel) war sich bis zum Schluss nicht sicher ob es diesmal gereicht hat, denn Sie mussten diesen Posten weglassen. Mark Huster fuhr diesmal zum nunmehr 4. Sieg im Herbstklassiker der MTBO Sportler, und es dürfte nicht mehr viel fehlen um dort zum Rekordsieger zu werden. Umrahmt wurden die Beiden von Leibiger/Hess auf dem zwoten und Engelhaft/Gramm auf dem dritten Platz.
Die Damen-Konkurrenz entschieden Schönfeld/von Gaza vor Sträube/Wrener und Merzdorf/Doleschal für sich. Die Mixed Wertung ging wiedermal an Hennig/Hennig vor Sümegi/Sausner und den beiden Dingenotto’s. In der Senioren-Konkurrenz gewannen Becker/Schewe vor Hübner/Gossel und Zentner/Krause.
 
Überschattet wurde der Wettkampf vom schweren Sturz von Mittorganisator Kai Quandt. Er war am Vorabend beim Hinaushängen der Posten zu Fall gekommen und konnte sich wohl zunächst auch nicht bemerkbar machen! Seine besorgten Kameraden mussten nun eine, zum Glück erfolgreiche Suchaktion nach ihm starten. Im Krankenhaus erholt er sich nun, nach letzten Erkenntnissen, von einer Gehirnerschütterung.
Vom Veranstalter wurde nocheinmal eindringlich darauf hingewiesen dass dieses auch der Grund für den Zweiermannschaftsmodus bei diesen Rennen ist. Das man sich im Ernstfall zur Seite stehen kann.
Von allen Teilnehmern und mir hier nochmal die besten Genesungswünsche an Kai!
 
Und vielen Dank auch nocheinmal an die Jungs vom Org Team, denen man immer wieder anmerkt, dass sie es aus Freude an der Sache machen.
 

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