Nationale Ski-OL Saison beendet

In dieser Saison meinte es der Wettergott gut mit den Ski-Olern, manchmal gar etwas sehr gut, und so konnten alle geplanten Läufe der Bundesrangliste durchgeführt werden. Nach Läufen bei Berchtesgarden und in Österreich fanden Ende Januar die Deutschen Meisterschaften auf der Langstrecke bei Zinnwald im Erzgebirge und Mitte Februar die entsprechende Mittelstrecke bei Braunlage im Harz statt. Beide Wochenenden wurden auch ausgiebig von MTBO Sportlern genutzt.

 

Das Wochenende am 26./27. Januar begann mit einem Sprint auf einem Golfplatz in Cinovec, dem tschechischen Pendant zu Zinnwald. Vom Golfplatz war allerdings ob des vielen Schnees nichts zu erkennen, der anberaumte Parkplatz war nur von Allradfahrzeugen ohne fremde Hilfe zu bewältigen und die meisten Tracks auf der Karte konnte man getrost ignorieren, weil zugeweht. Der gut 1m hohe Schnee ließ sich allerdings gut fahren und so gab es an dem Tag ein Kompass-Ski-OL zu bestreiten. Abends konnte man auf gleichen Gelände noch ein Nacht-Postennetz-Ski-OL bestreiten. Der Sonntag hielt dann eine verkürzte Langstrecke rund um das Biathlonstadion Altenberg bereit. Die Streckenlegung musste wegen Schneebruchs auf dieses Areal beschränkt werden. Die Meisterschaftskategorien waren in dieser Saison auf die besser besetzten Klassen D/H17, D/H Elite und D/H45 festgelegt. Dominiert wurden die Ergebnisse von der starken tschechischen Konkurrenz. Beachtenswerte Resultate aus den Reigen des MTBO erbrachten Hendrik Heß (USV TU Dresden) mit der Bronzemedaille in der Herrenelite und Max Klopfer (SV Sachsen 90 Werdau) als bester Deutscher auf Platz 6 in der H12.


Ganz anderere Wetterbedingungen herrschten am vergangenen Wochenende im Harz. Wegen Schneemangels in Altenau mussten die Läufe ans Loipenhaus zwischen Wurmberg und Winterberg verlegt werden. Aber auch dort waren frühlingshafte Temperaturen, so dass einige Starter im T-Shirt auf die Strecke gingen. Die Schneeverhältnisse waren allerdings zumindest am Samstag noch sehr gut. Schneller Schnee, steile Abfahrten und kleine getretene Tracks ließen auch die Fahrtechnik nicht zu kurz kommen. Beachtenswert war die Silbermedaille in der H45 bei der deutschen Meisterschaft auf der Mittelstrecke durch Steffen Hauschild (ESV Dresden). Am Sonntag wartete noch das Finale der Bundesrangliste auf gleichem Gelände auf die Teilnehmer. Die verkürzte Langstrecke war ebenfalls als Weltranglistenlauf ausgeschrieben. Auch hier konnte Steffen mit einem Sieg in der H45 seine derzeitige Form untermauern.

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